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Sommerreise nach Schweden mit HB- PIG (Bericht von Niggi Moos)
Der Bericht im Flight Forum ist zweiteilig gestaltet, da er einteilig zu gross geworden wäre. Mit von der Partie war auch Michi, mein Sohn und Albi Näf. Wir haben auch unseren MFGF Pilotenkollegen Tomas Sandstedt und seine Familie in seiner Sommerresidenz in Schweden besucht. Also wirklich ein MFGF-interner Anlass ;-)
Hier die beiden Links:
Teil 1, LSZI - ESGA
http://www.flightforum.ch/forum/showthread.php?t=74954
Teil 2, ESGA - LSZI
http://www.flightforum.ch/forum/showthread.php?t=75091


Unser Vereinskollege Niggi Moor war diesen Spätsommer in Südafrika, um Fliegerferien zu machen. Organisiert hatte das Ganze unsere ehemalige Fluglehrerin Esther Bartenstein. Dabei waren auch Michelle Kindhauser, Andreas Lampart und Jens Schnabel.
Niggi hat im Flightforum einen sehr schönen Bericht mit tollen Fotos veröffentlicht.
http://www.flightforum.ch/forum/showthread.php?t=73215


(Nur) drei Tage mit der HB-PIG unterwegs.
Bericht von Niggi Moos im Flightforum 19.Aug.07


Schulen im Wallis

Während der feuchten, nebligen Jahreszeit, wo Fricktal-Schupfart oft zu Fricktal Sumpfart verkommt, bietet unsere Cheffluglehrerin (zu gut JAR: CFI) Isabelle sporadisch VFR-Schulung in Sion an. Vom 4. bis 7. November war wieder mal Gelegenheit, das Wallis von oben zu betrachten – soweit ein/e Schüler/in überhaupt dazu Zeit findet, ist doch der Überblick umgekehrt proportional zur gesetzten RPM...

An besagtem Sonntag trafen 4 Unentwegte um die Mittagszeit in LSZI ein, bei schönstem Herbstwetter. Niemand verstand, warum man sich anschickte, HB-POF und HB-PBH flugbereit in Richtung Südwesten zu machen und mit unsäglichem Material zu beladen. Was braucht den ein Pilot ausser Enthusiasmus alles, um 4 Tage fernab der eigenen Federn zu überstehen....? Klar: ohne PC und Natel/Pocket-PC geht eh nichts mehr. Doch das Sammelsurium von Theorieordnern, Ausbildungsgängen, VFR-Manuals, Karten, Kopfhörern, Schreibzeug, Checklisten braucht viel Raum und den vollgestopften Reisetaschen zu folgern wird das Wallis nach 4 Tagen um einig Hektoliter Weisswein und einige Kilogramm Fondue- und Raclettekäse ärmer sein. Logisch: Weiterbildung und Kultur ausserhalb des Cockpits muss auch sein, auch wenn es sich nur um Wirtschaftskunde im engeren Sinne handelt!

Schliesslich hob man ab, der „Kleine“ in Richtung Grenchen mit Christian Jäggli am Steuer und dem schreibenden Fluglehrer-Frischling rechts, der „Grosse“ mit Michel Geiser und Isabelle direkt nach Sion. Wie immer: Jeder Zwischenstop braucht erheblich mehr Zeit, vor allem, wenn man unerwartet in der dortigen Beiz auf bekannte Gesichter trifft. Kurz etwas Fliegerlatein, kritischen Beurteilungen der diversen Landungen (der Stammtisch ist auf allen Flugplätzen vom gleichen Thema beherrscht), aufsuchen der lokalen humanen Dumpinganlage und schon ging’s los in Richtung Sion. Dass die Radials von Fribourg FRI und Saint Prex SPR eine extrem unruhige Phase durchlitten, ist sicher auf die schlechte Wartung durch die Skyguide zurückzuführen. Naja, das Wallis kann man auch trotz TO/FROM - Verwechslung nicht verfehlen, sodass sich bald dem Instruktor die Piste 25/07 von LSGS in voller Pracht im Abendlicht darbot, während von links bruchstückhaft „verdammt dunkel, wow, hätt ich nie gedacht, wo ist auch .... ahh doch: jetzt, logisch... der Downwind... wie hoch... ich kann’s kaum mehr lesen“ ein Approachbriefing stattfand. Nach dem geglückten kultivierten Wiederfinden des Bodens unter Nachtflugbedingungen von links (mit obligatem Go Around und flexiblem Wiedereinfädeln direkt in die Basis der entgegengesetzten Pistenrichtung) wurde angestrengt versucht, die After Landing-Checklist zu lesen. Gütigerweise gibt es ja Licht im Flugzeug. Das Geheimnis der stark verfrühten bürgerlichen Abenddämmerung (wird auch Nacht genannt) lüftete sich schlagartig beim Abnehmen der Sonnenbrille. WELCHER DILLETANT HAT DENN BEIM ABFASSEN DER CHECKLISTE DIESEN WICHTIGEN PUNKT VERGESSEN???

Gut eingepackt wartete die HB-PBH auf dem Tarmac und nach eilends eingetuchtem CADET konnte das Flugplatzgelände knapp rechtzeitig in Richtung Beiz verlassen werden, bevor LSGS hermetisch abgeriegelt wurde. Danach: Einchecken im Hotel EUROPE und Wirtschaftskunde (s. oben).

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück in gewohnter Manier: Briefing, Meteo, Fluganmeldung, Flugzeugbereitstellung. Gar nicht so einfach, in der Schweiz am Sonntag einen Flugplatz zu finden, der externen Benutzern Cicuit-Training erlaubt! Nach einem super Flug via Pas de Cheville (dank Wanderkarte gefunden) legte der Cadet einen Zwischenstopp in Lausanne ein, um sich danach mit der Crew der PBH und der mittels SBB dazugestossenen Theresia Demont in Yverdons-les-Bains (weit und breit keine Bains zu sehen, man darf also das Bikini und so getrost zuhause lassen) zum Mittagessen zu treffen. Dort darf man am Sonntag 5 (fünf) Cicuits machen, was wir auch taten. um nach dem 6. (sechsten) Circuit diskret direkt ohne Fullstop nach Sion zu entschwinden, während unsere CFI den Zusammensch...ss für uns kassierte. Sorry Isabelle, es wird nicht mein letztes Fettnäpfchen – oder besser gesagt: meine letzt Friteuse - sein, in welche ich trampen werde... Hauptsache war, dass wir vor der PBH in Sion waren und in der Beiz genüsslich darauf harren durften, dass der Flugplatz vor dem Reifenquietschen der PBH dichtgemacht würde. Aber eben: das Fondue wurde innig zu fünft eingenommen. Gegen Mitternacht fand auch der letzte sein Bett, randvoll gefüllt mit einem bis zwei (oder so) Herrgöttlis.

Der Montag erwachte bei schönstem Wetter, wir dann mit der Zeit auch, zumindest spätestens beim Vollgas geben für Platzrunden-Training und anschliessendem Flug nach Raron. Mit running engine warf der Fluglehrer die Landetaxe ein, um 3 Minuten vor 1200 wieder Vollgas in Richtung Sion geben zu können: Zweimal in 4 Tagen gegen lokale Richtlinien zu verstossen wäre wohl des Guten zu viel für einen Newcomer gewesen, vor allem da Isabelle nicht vorhanden gewesen wäre, um die Rüge zu kassieren...

Nachmittags Sion-Circuits und ein Solo NAV-Flug: Wallis hoch, Wallis runter. Zitat Schüler: „Ohne Fluglehrer war es sooo ruhig im Flugzeug, dass ich begann, mit mir selber zu sprechen, um die ungewohnte Ruhe zu durchbrechen.“ Auch eine Art von Feedback, merci J.

Der Traffic in Sion ist dicht und durchmischt (Beachs, Citations, L4, Helis, F18, PC9, Porter, Fallschirme, Segelflugzeuge, Vögel, Kirchen, Kabel, Hänge – wobei die letzten drei selten fliegen) und wenn man Glück (?) hat, findet man sich, trotz Koordinationsbemühungen seitens des TWRs Sion, in der Basis unversehens von mehreren TIGERN umzingelt. Abends im Kultur-Teil (auch Militärpiloten betreiben offensichtlich das Hobby Wirtschftskunde intensiv...) stellte sich heraus, dassdie Insassen der grauen Pfeile ehemalige Schüler von Isabelle (sie war sichtlich gerührt, um nicht zu sagen stolz) unddie uniformierten Flugzeugführer den Cadet auch nicht oder sehr spät wahrgenommen hatten.
Nach dem obligaten Nachtessen in der Altstadt verschwanden wir verdächtig früh in den Federn: Arbeit macht müde, aber: Fliegen sollte doch Hobby sein, nicht Arbeit, oder?

Am letzten Tag hätte der 150NM Nav-Flug Sion-Grenchen-Yverdon-Birrfeld stattfinden sollen. Leider lüftete sich der Nebel in Grenchen sehr spät, sodass dem Flugschüler, der auch ei zunehmender Dunkelheit oft und unbeirrt mit Sonnenbrille fliegt, die dadurch nötige satte zeitliche Sicherheitsreserve vor der Abenddämmerung nicht mehr garantiert war. Also beluden wir die Flugzeuge mit all dem unnötigen Baggage, flogen einerseits via Ecuvillens (HB-POF) nach Birrfeld (ab in die 50h-Kontrolle) und von dort mit HB-SDF (HB-Sans-Domicile-Fixe) nach LSZI, andererseits mit PBH direkt auf die Heimbasis, nicht aber ohne vorher noch ein Schupfarter Luftmeeting im Raume Olten mit WAE (unsere Pistenpflege-Fee am Stick), PBH und SDF abzuhalten.

Die interessierten“ Zurückgebliebenen“ hatten den Neid ins Gesicht geschrieben. Nicht nötig: Isabelle organisiert gerne weitere Wiederholungen solcher Events!!! Man/Frau melde sich auf dem Flugplatzbüro! Zudem ist geplant, ein Flugzeug unserer Flotte während des Winters in Sion zu stationieren. Für mich war es ein steiler, aber schöner Beginn als Fluglehrer, und die Tatsache, dass die TeilnehmerInnen nach der Landung nicht fluchtartig ins Auto stiegen, lassen mich hoffen, dass ich nicht alles falsch gemacht habe...

Andreas Müller


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Spair-Kurs S-126


Vom 16.-28. Juli wurde bei grosser Hitze der Spair Kurs S-126 durchgeführt.


Cran Canaria - Schupfart

Gran Canaria-Marokko-Spanien-Frankreich-Schupfart
(Verfasser : Tobias Meyer)
Der Bericht ist im Flightforum publiziert und unter
http://www.flightforum.ch/forum/showthread.php?p=352900#post352900
abrufbar.


LANDEN UND STARTEN AUF EIS
(Verfasser: Andreas Müller)
Die Experimental Aviation of Switzerland EAS, die sich normalerweise mit der Beratung, Begleitung, Testflügen und Zertifizierungen beim Konstruieren von Eigenbauflugzeugen befasst, hat sich etwas ganz besonderes einfallen lassen: Sobald das Eis des Schwarzsees im Kanton Fribourg – vielen bekannt aus der Militärzeit – genügend tragfähig ist, wird mit Rücksprache mit der Gemeinde und dem Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL für wenige Tage eine knapp 800m lange Landepiste eingerichtet. Diese Nachricht erreichte auch den winterlich tief gefrorenen Flugplatz Fricktal-Schupfart und nachdem die dortige Flugplatzchefin und Cheffluglehrerin Isabelle Pecoraio am Vortag einen entsprechenden Flug nach dem „LAC NOIR“ absolviert hatte, fand sich am letzten Freitag – dem 13. zum Trotz – eine Gruppe unentwegter Piloten auf ihrem Heimatflugplatz ein. Doch der Nebel schien dem Unterfangen einen Strich durch die Rechnung zu machen: Während der Jura und die Alpen im herrlichsten Sonnenschein lagen, wurde das feuchte Grau ständig von der Bise über die Piste geschoben. Die Optimisten behielten recht, sodass die ersehnten „blauen Störungen“ kurz nach Mittag genutzt wurden, und schon bald entschwanden 6 Flugzeuge in Richtung Westen. Nach einer knappen Stunde Flugzeit erreichten sie Ecuvillens bei Fribourg, um dort zwischenzulanden und ein gutes Briefing über die nicht alltäglichen Verhältnisse für den Anflug und die Landung auf der Eispiste zu erhalten. Emsiges Treiben zeigte, dass die Schupfarter dort wohl nicht die einzigen sein würden: Der obligatorische Zwischenstop in Ecuvillens vor dem Abenteuer hatte ein Traffic-Aufkommen um Fribourg zur Folge, bei welchem Zürich-Kloten das Augenwasser gekommen wäre... Der unkomplizierte und eigenverantwortliche Umgang damit machte die Romandie ein weiters Mal sympathisch! In kurzer Sequenz erhoben sich die Fricktaler Vögel wieder und flogen via Plaffeien und Zollhaus in den engen Talkessel ein. Der herrliche Anblick des gefrorenen Sees mit den vielen aufgereihten Flugzeugen inmitten der verschneiten Bergkulisse war atemberaubend. Doch man durfte nicht zuviel Zeit im Schwelgen verbringen: Entlang des Hangs, den Konturen folgend, mit einem genau zu fliegenden Baseturn und einem extrem kurzen Endteil, der unterhalb des seitlich davon gelegenen Tannenwalds zu erfolgen hatte, forderte jeden Piloten. Stimmte etwas der vielen einzuhaltenden Parameter nicht, musste konsequent durchgestartet und via Zollhaus neu „eingefädelt“ werden. Doch die Fricktaler, eigentlich mehr an ihren Flugzeugträger-Flugplatz auf dem Juraplateau gewohnt, meisterten es auf Anhieb, sodass nach dem bangen “Wie brämst’s ächt?“ beruhigt ab der Piste gerollt und das Flugzeug abgestellt werden konnte. Man gratulierte sich gegenseitig – es gab einen, der behauptete, seit fast 30 Jahren auf diese Gelegenheit gewartet zu haben - . wärmte sich mit einem Kaffe oder nahm eine Bratwurst oder gar Spaghetti zu sich, die im improvisierten Stand auf dem See angeboten wurde. Die Einheimische Bevölkerung und die Touristen bekundeten mit grosser Teilnahme ihr Interesse an dieser speziellen Fliegerei und einige entschlossen sich gar spontan zu einem Rundflug! Den beunruhigenden heimatlichen Nebel im Hinterkopf erhob sich die Fricktalerflotte bald vom ICE-STRIP RUNWAY 04 LAC NOIR um je nach Lust via Jura oder Alpen nach Hause zu fliegen. Gerade rechtzeitig bevor der Nebel eine Landung verunmöglicht hätte, fanden sich alle im Tägertli ein. Motto: „Nächstes Mal sind wir wieder dabei!“
18. Jan.2006


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Kägiswil

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Elba Fly-out 2005 13.-15. Mai


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Flugschule in Korsika
Über Auffahrt org. Isabelle und Paul ein Schüler Fly-out nach Korsika


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